Dein Praktikum beim FC PlayFair!

Bei unserem FC PlayFair! kannst Du Dich während Deinem Praktikum aktiv bei Projekten einbringen und erhältst Einblicke in unterschiedliche Bereiche. Informiere Dich bei Marcel über ein Praktikum bei uns: marcel.pross@fcplayfair


Janis ist einer von vielen Praktikanten, die wir bei unserem FC PlayFair! schon begrüßen durften. Er hat uns diesen Praktikumsbericht zukommen lassen:

„Liebe Kollegen und Kolleginnen des FC PlayFair! e.V., im Folgenden möchte ich die von mir gemachten Erfahrungen während meines Praktikums beim FC PlayFair! e.V. vom 15.07. bis zum 26.07.19 kurz darstellen.

Aus mehreren Gründen konnte ich von meinem zweiwöchigen Praktikum optimal profitieren. Zum einen bekam ich die Möglichkeit, mich mit aktuellen Projekten des Vereins, internen Strukturen der Sportbranche und der Vermarktung des FC PlayFair! zu befassen. In der Zeit des Praktikums wurde beispielsweise die Homepage erneuert und ich konnte meine eigenen Ideen zur Aufwertung der Internetseite entwickeln und einbringen. Zum anderen konnte ich mir Kenntnisse aneignen, die bei der Arbeit in der Sport- und Medienbranche unerlässlich sind. Hier wäre die Pflege der Social-Media-Kanäle, die kritische Hinterfragung bestehender Projekte, das eigenständige Entwerfen neuer Konzepte und der Umgang mit dem Computerprogramm Excel zu nennen. An Abwechslung und kreativen Impulsen fehlte es während der gesamten Arbeitszeit nicht. So durfte ich zum Beispiel hinter die Kulissen des Podcast-Drehs mit KIM SportsManagement schauen, aus dem ich eine Menge über die Vermarktung des FC PlayFair! e.V. mitnehmen konnte. Zudem habe ich mit Hilfe des Bildbearbeitungsprogramms Canva den Newsfeeds für die Social-Media-Kanäle des Vereins mitgestalten dürfen. Für eigene Ideen,
die dem FC PlayFair! zu Gute kommen würden, wurde mir zusätzlich ausreichend Spielraum gelassen.

Insgesamt macht es mich stolz, in diesen zwei Wochen beim FC PlayFair! mitgewirkt zu haben. Vor Beginn des Praktikums erhielt ich vom Projektleiter und Praktikumsbetreuer Marcel Proß erste Informationen, um mich auf das Praktikum vorzubereiten. Sie ergänzten meine bisherigen Kenntnisse über die Kommerzialisierung des Fußballs, die im Rahmen meiner MSA-Präsentationsprüfung erworben hatte. Welche Werte der Böblinger Verein darüber hinaus vertritt, an wie vielen Projekten er maßgeblich beteiligt ist und welchen Namen er sich in Kreisen der Sportbranche gemacht hat, war mir neu und faszinierte mich. Der Verein
findet nicht nur große Anerkennung bei zahlreichen Fanklubs, Funktionären und Profis der deutschen Fußballvereine, sondern kann auch eine beachtliche mediale Präsenz aufweisen. Ich hatte durchgehend den Eindruck, für einen Verein zu arbeiten, der sich für „das Gute“ im Fußball einsetzt und der darauf aus ist, ein Gleichgewicht zwischen Fans, Funktionären, Vereinen und Verbänden zu finden.

Als ganz besonders gelungen empfinde ich die Positionierung des FC PlayFair! e.V. im Fußballbusiness, nämlich, sich von radikalen oder rein kommerziellen Sichtweisen zu distanzieren. Stattdessen zeigt man Nähe zu Verantwortlichen sowie Fans und vertritt realistische, seriöse Faninteressen. Der FC PlayFair! ist für mich alles andere als eine einfach-gestrickte Vertretung für Fußballfans oder eine wirtschaftlich aufgebaute Stiftung, die Stadiontickets der Fankurve subventioniert. Er ist vielmehr eine deutschlandweit vertretende Organisation, die die eigentlichen Werte des Fußballs mit Herzblut verteidigt und durch Projekte Mittel bereitstellt, um den Fußball als Kulturgut zu schützen. In Ergänzung dazu stellt der ehrenamtliche Verein Forderungen und Ziele auf, die in ihrer Umsetzung realistisch sind. Insofern folgt man seinem eigenen und vielzitierten Sprichwort, „Wir brauchen keine Besserwisser, sondern Bessermacher“.

Mein Arbeitstag begann meistens um 9:00 Uhr im Büro, das ich mit der S-Bahn von Stuttgart aus gut erreichen konnte. Marcel Proß, der Projektmanager des FC PlayFair! e.V., wies mich dann auf die anstehenden Programmpunkte hin und nach kurzer Absprache erstellten wir zusammen einen Zeitplan. Auch mit Claus Vogt, dem Initiator des

Vereins nutzte ich oft die Möglichkeit, mich auszutauschen und Anstehendes zu besprechen. Zu meinen Tagesaufgaben gehörten zum Beispiel die Kontaktaufnahme fußballbegeisterter Prominenter zwecks einer Zusammenarbeit mit dem FC PlayFair!, der Konzeptentwurf neuer Bilder für die Social-Media-Kanäle oder die Analyse der Fernsehgelder-Verteilung sowie der Vereinsstrukturen im Profi-Fußball. Gemeinsam mit Marcel Proß arbeitete ich an der kreativen Optimierung der Homepage und der Überarbeitung des Instagram-Accounts.

Während der Arbeit profitierte ich stark vom schnellen Internet und der Ruhe an meinem Arbeitsplatz, den ich mir nur mit einem weiteren Mitarbeiter teilte. Die direkten Absprachen mit Marcel Proß halfen, Missverständnisse zu vermeiden und bereits erreichte Arbeitsziele festzuhalten. Somit arbeitete ich sehr selbstständig, konnte mir bei Bedarf aber jederzeit Rat holen. Für das Gelingen meines Praktikums war also die besondere Arbeitsatmosphäre im Büro maßgeblich. Die Kollegen und Kolleginnen, die mir bei Fragen behilflich waren und mich in Projekte einbanden, um die Effektivität und den Mehrwert des Praktikums zu steigern, waren fachlich sehr kompetent und menschlich großartig.

Mir gefielen die sportlichen Umgangsformen, die Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Geduld, Optimismus, Direktheit und Humor einschlossen.
Die umliegenden Lebensmittelläden ermöglichten es mir, mich in der Mittagspause unkompliziert zu verpflegen. Um 17:00 Uhr endete mein Arbeitstag. Oft brachte mich Marcel Proß im Anschluss zum Bahnhof oder unternahm mit mir noch etwas.
Ich möchte den Praktikumsbericht mit einem großen Dank an den gesamten FC PlayFair! und besonders an Marcel und Claus schließen. Die Zeit, die ich bei euch in Böblingen verbracht habe, war einfach großartig und ihr habt für zwei ganz besondere Wochen gesorgt, die ich so schnell nicht vergessen werde. Ich habe nicht nur eine Menge im Praktikum lernen und Erfahrungen sammeln können, sondern darüber hinaus interessante und beeindruckende Menschen kennengelernt.

Ich möchte mich bei dir, Marcel, ganz herzlich für dein Engagement, die Zusammenarbeit und die Zeit bedanken, die du dir für mich genommen hast. Ob gemeinsame Mittagspausen, Mitfahrgelegenheiten im Auto, ein stets offenes Ohr oder sogar privat-organisierte Ausflüge – für mich warst du genau der Richtige, der mich durch das Praktikum geführt hat – jung, fußballbegeistert, mit großem Wissen und bestem Humor.

Vielen Dank dir, Claus, dass du dir trotz deines stressigen Alltags immer die Zeit zum Gespräch genommen hast und voller großzügiger Überraschungen warst.

Meine Zeit in Böblingen endete mit der Einladung zum Zweitligaauftakt des VfB Stuttgarts in der VIP-Lounge, was das Praktikum auch thematisch abgerundet hat.

Zum Schluss möchte ich noch einmal auf Marcels Worte an unserem letzten Abend zurückkommen. Er sagte in etwa: „Kerle, nach diesen zwei Wochen bleibt dir und uns nix anderes übrig als eine Mitgliedschaft einzugehen“. Dem ist aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen.

Berlin, 1.September 2019″